7, 8, 9 ... da kann man sich doch freu'n!? Die Gegenwart und mögliche Zukunft von Java

Termin

Der Vortrag findet am 18.01.2012 um 19:00 Uhr in der Uni Mannheim A5, 6 im Raum C013 statt Anfahrtsbeschreibung.

Abstract

Java ist schon lange nicht mehr die einzige Programmiersprache für die virtuelle Maschine. Deshalb muss sie mit Sprach-Features konkurrieren, die in Java nur sehr mühsam nachzubilden sind. In diesem Vortrag geht es deshalb ganz kurz um die Neuerungen in Java 7 und hauptsächlich um das, was uns möglicherweise in den kommenden vier Jahren mit Java 8 und Java 9 erwarten mag. Dabei wird noch ein kleiner Blick auf die Konkurrenz geworfen, die ja auch nicht schläft, und gezeigt, was die in der nächsten Zeit zu bieten hat – und die Java-Entwickler weiterhin vor Neid erblassen lässt.

Bio

Michael Wiedeking ist Gründer und Geschäftsführer der MATHEMA Software GmbH www.mathema.de, Veranstalter des Herbstcampus www.herbstcampus.de und Herausgeber vom KaffeeKlatsch www.bookware.de/kaffeeklatsch – dem kostenlosen PDF-Magazin rund um Software-Entwicklung. Er ist Java-Programmierer der ersten Stunde, schreibt regelmäßig Artikel und spricht auf Konferenzen im In- und Ausland. Am liebsten aber „sammelt“ er Programmiersprachen und beschäftigt sich mit ihrem Design und ihrer Implementierung.

Huch, wo ist meine Architektur hin?

Termin

Der Vortrag findet am 30.11.2011 um 19:00 Uhr in der Uni Mannheim A5, 6 im Raum C013 statt Anfahrtsbeschreibung.

Abstract

Wenn Applikationen über eine bestimme Größe oder einen bestimmten Zeitraum hinaus wachsen wird Modularität ein Kernaspekt für Wartbarkeit. Designentscheidungen die getroffen wurden sind kaum noch im Code wiederzufinden, Abhängigkeiten zwischen einzelnen Modulen der Applikation wachsen oft wild. Der Vortrag Patterns und Best Practices rund um generelle Code-Organisation und Package-Strukturen vor um eine solide Grundlage für langlebige Java-Applikationen zu legen, sowie eine Möglichkeit mit Spring lose gekoppelte Komponenten und dedizierte Erweiterungspunkte in Applikationen zu definieren und zu verwenden.

Bio

Oliver Gierke ist Projektleiter des Spring Data JPA Teams und darüber hinaus auch in andere Spring Data Module (z.B. MongoDB) involviert. Seit über 6 Jahren widmet er sich dem Entwicklen von Java Enterprise Applikationen und Open Source Projekten. Seine Arbeitsschwerpunkte liegen im Bereich Softwarearchitektur, Spring und Persistenztechnologien. Er ist regelmäßiger Sprecher auf deutschen und internationalen Konferenzen sowie Autor von Fachartikeln.

JavaScript - Spracheinführung

Termin

Der Vortrag findet am 11.11.2011 um 19:00 Uhr in der Uni Mannheim A5, 6 im Raum C013 statt Anfahrtsbeschreibung.

Abstract

Lange vergessen, erlebt JavaScript im Zuge der Verlagerung von Applikationen in den Browser eine Rainessance. Die Möglichkeit asynchrone Anfragen an Server zu senden verstärkt diesen Trend noch. In diesem Vortrag stelle ich die Grundlagen von JavaScript vor; Sprach-Syntax und -Konstrukte.

Darüber hinaus schauen wir uns an, wie JavaScript Objektorientierung implementiert und was es mit den Prototypen auf sich hat. Zu guter Letzt, aber nicht minder interessant, behandeln wir noch das JavaScript-Eventhandling und was sich Ecma international drunter vorgestellt hat.

Bio

Seit mehreren Jahren gefesselt von PHP, beteiligt sich Bastian Feder an den Übersetzungsbestrebungen der englischen Dokumentation ins Deutsche.

Als regelmäßiger Sprecher auf Konferenzen und freiberuflicher Autor beschäftigt er sich intensiv mit der Qualität von Software, der IDE Eclipse PDT, JavaScript und dem JavaScript-Framework jQuery. Als Trainer für diverse Opensource Themen verbreitet er den OpenSource-Gedanken, auch einen großen Teil seiner Freizeit widmet er zahlreichen OpenSource-Projekten, wie phpDox, proxy-object und FluentDom.

Sieben Einsatzmuster für Groovy in Java Projekten

Termin

Der Vortrag findet am 20.10.2011 um 19:00 Uhr in der Uni Mannheim A5, 6 im Raum C013 statt Anfahrtsbeschreibung.

Abstract

Groovy hat sich mittlerweile als der Industriestandard für leichtgewichtige, dynamische Programmierung auf der Java Plattform durchgesetzt.

Die Sprache versucht nicht, Java zu ersetzen, sondern Java gezielt zu ergänzen. Diese Session stellt sieben Einsatzmuster vor: Alleskleber, Weiches Herz, Endoskopische Operation, Intelligente Personalisierung, Grenzenlose Offenheit, Heinzelmännchen und Prototyp.

Bio

Dierk König ist Fellow bei der Canoo Engineering AG in Basel, Committer in den Projekten Groovy, Grails und GPars und ist Autor des Buches “Groovy in Action” (deutsch: “Groovy im Einsatz”). Bei Twitter erreicht man Dirk unter: @mittie

Eclipse Code Recommenders IDE 2.0: Leveraging the Wisdom of the [Software Engineering] Crowds

Termin

Der Vortrag findet am 29.09.2011 um 19:00 Uhr in der Uni Mannheim A5, 6 im Raum C013 statt Anfahrtsbeschreibung.

Abstract

Software Frameworks sind heutzutage nicht mehr aus der Softwareentwicklung wegzudenken. Kein Wunder, verspricht doch ihre Nutzung enormen Vorteile wie zum Beispiel erhebliche reduzierte Kosten, verbesserte Softwarequalität und kürzere Time-to-Market. Doch der Einsatz von Software Frameworks ist auch mit hohen Kosten verbunden: Bevor Frameworks effizient genutzt werden können, müssen Softwareentwickler ihre korrekte Verwendung zuerst einmal erlernen, was gerade in der Anfangsphase mit hohen Einarbeitungskosten verbunden ist.

Zum Glück werden Frameworks häufig auf die gleiche Weise verwendet. Diese typischen Verwendungsmuster lassen sich auch im Quellcode von bereits bestehenden Anwendungen wiederfinden – und können somit auch direkt aus dem Quellcode (vollautomatisch) extrahiert und Framework-Neulingen innerhalb ihrer Entwicklungsumgebung wieder zur Verfügung gestellt werden. Eclipse Code Recommenders ( ) ermöglicht diesen Austausch von Wissen wie eine API korrekt verwendet wird, indem es interessante Information (Muster) aus dem Quellcode bestehender Anwendungen extrahiert und dieses Wissen durch Tools wie beispielsweise intelligente Code Completion, aus Beispielanwendungen automatisch gewonnene API Dokumentation, smarte API-Bug-Detektoren, personalisierter Codesuche, sowie einer Stacktrace Suchmaschine wieder zurück in die Entwicklungsumgebung bringt. Dieser Talk stellt euch Eclipse Code Recommenders vor. Im ersten Teil zeigen wir euch die neusten Werkzeuge aus dem Code Recommenders Projekt und diskutieren wie diese Tools funktionieren. Im zweiten Teil zeigen wir dann an Beispiel von Google’s Android Plattform, wie ihr selbst in wenigen Minuten eigenen Code Recommender Modelle für eure eigenen APIs entwickeln könnt - live. Ein fundiertes Wissen über Eclipse oder Android ist nicht notwendig :)

Bio

Marcel ist wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Technischen Universität Darmstadt. Er arbeitet an neuen Konzepten um Entwicklern effizienter bei ihrer Arbeit zu unterstützen und hat 2011 das Eclipse Code Recommenders Projekt ins Leben gerufen: ein Forschungsprojekt, das darauf abzielt allgemein verfügbares (Softwareentwickler-) Wissen zu nutzen und wieder in die Entwicklungsumgebung einfließen zu lassen. Weitere Infos zum Projekt gibt es unter: (http://eclipse.org/recommenders) (http://code-recommenders.blogspot.com)

Update: die Folien zum Vortrag gibt es hier: (http://www.slideshare.net/Microbiotic/eclipse-code-recommenders-majug-2011)

Mehr Informationen zu Marcel gibt es unter: (http://www.stg.tu-darmstadt.de/staff/marcel_bruch) (http://gplus.to/marcelbruch) (http://twitter.com/marcelbruch)