Java Virtual Machine Internals

Termin

Der Vortrag findet am 24.03.2010 um 19:00 Uhr in der Uni Mannheim A5, 6 im Raum C013 statt Anfahrtsbeschreibung.

Abstract

Java haftet seit seiner Einführung vor über zehn Jahren das Vorurteil an, langsam zu sein, insbesondere im Vergleich zu kompilierten Sprachen wie C & C++. In den ersten Jahren war dies begründet, mittlerweile hat sich das, vor allem Dank moderner Just-In-Time-Compiler (JIT-Compiler), teilweise sogar ins Gegenteil umgekehrt.

In diesem Vortrag werden wir Einblicke in die in einer Java Virtual Machine (JVM) zur Geschwindigkeitssteigerung eingesetzten Techniken geben. Dabei werden wir nicht nur auf verschiedene JIT-Optimierungen (wie bspw. Profiling, Inlining, Escape-Analyse, Deoptimierung und Intrinsics) eingehen, sondern auch andere JVM-Techniken wie zum Beispiel effiziente Synchronisation und Speicherverwaltung vorstellen.

Bio

Arne Harren und Volker Simonis arbeiten seit mehreren Jahren bei SAP im Bereich Java Virtual Machine und Just-In-Time Compilation. Sie haben in Oldenburg bzw. Tübingen Informatik studiert und promoviert.

XING

Wer sich auf XING für den Vortrag anmelden möchte, kann das unter folgendem Link tun: RJava Virtual Machine Internals @ XING

Clean Code Development

Termin

Der Vortrag findet am 24.02.2010 um 19:00 Uhr in der Uni Mannheim A5, 6 im Raum C013 statt Anfahrtsbeschreibung.

Abstract

Clean Code Development ist derzeit nicht zuletzt durch aktuelle Diskussionen zu den Themen Software Qualität oder auch ‘Software Craftsmanship’ in aller Munde. In einer Zeit in welcher Kunden immer höhere Qualitätsanforderungen stellen, in dessen Rahmen Weiterentwicklung und Wartbarkeit von Softwaresystemen einen immer höheren Stellenwert einnehmen, ist es umso notwendiger nicht nur Code zu schreiben welcher die fachlichen Anforderungen erfüllt, sondern darüber hinaus ‘sauberen’ Code zu entwickeln welcher leicht zu verstehen und ebenso leicht zu ändern ist. Die Berücksichtigung der zugrundeliegenden kognitiven Prozesse und die damit verbundene Frage unter welchen Umständen wir Code als lesbar bzw. nachvollziehbar erleben, wird dabei selten angesprochen. Der Vortrag liefert einen tieferen Einblick in das innerhalb der Entwicklergemeinde eher unbekannte Forschungsgebiet ‘Program Comprehension’ und beleuchtet anschliessend gängige Prinzipien (S-O-L-I-D, DRY, TDA, …), Modellierungsansätze (Domain Driven Design, Design by Contract, …) und Programmier-Techniken (Immutability, Implementation Patterns, …) zur Entwicklung von sauberen, lesbaren Code unter dem Gesichtspunkt kognitiver Leistungen und Beschränkungen des menschlichen (Entwickler-) Hirns.

Bio

Dipl.-Inf. Mario Gleichmann ist unabhängiger IT-Consultant und in dieser Funktion seit vielen Jahren an der Konzeption, Design und Entwicklung grosser Enterprise-Systeme beteiligt. Zudem ist er aktiver Open Source Committer und Autor einiger Fachartikel.